Apostelpfad Ausbau startet am 3.9.2018

Der Apostelpfad wird von einer Sammel- zu einer Hauptverkehrsstraße ausgebaut, um künftig den Durchgangsverkehr aus dem Bornheimer Ortszentrum aufzunehmen und die Königstraße zu entlasten. Dies hat der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Bornheim am 2. November 2016 beschlossen. 

Die Arbeiten beginnen am 3. September 2018 an der Einmündung Apostelpfad/Königsstraße und werden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2021 abgeschlossen sein. Vor den Straßenbauarbeiten werden neue Wasserleitungen verlegt und der Kanal wird erneuert. Darüber hinaus werden weitere Versorgungsleitungen für Gas, Strom, Telefon und Internet gelegt und die Straßenbeleuchtung wird auf LED-Technik umgestellt.

Apostelpfad abschnittsweise gesperrt – Umgehung nutzen

Während der Straßenbauarbeiten muss der Apostelpfad abschnittsweise für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrt ist nur für Feuerwehr und Rettungsdienste möglich. Auch die Anliegergrundstücke sind eingeschränkt und während der Erdarbeiten gegebenenfalls gar nicht mit Fahrzeugen zu erreichen.

Um die Verkehrsführung nicht unnötig zu belasten, ist es wichtig, dass alle Autofahrinnen und Autofahrer, die in Bornheim selbst nichts zu erledigen haben, die äußere Bornheimer Umgehung über die Landesstraßen nutzen.

Da die Straße während der Bauarbeiten auch für Müllfahrzeuge nicht passierbar ist, werden die Mülltonnen am Abfuhrtag von der Baufirma eingesammelt, an die neue Abholstelle transportiert und nach der Leerung zu den Häusern zurückgebracht. Deshalb werden Anwohner gebeten, ihre Müllgefäße deutlich und dauerhaft mit ihrer Hausnummer zu kennzeichnen.

Straße wird breiter – Gehwege auf beiden Seiten

Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden auf beiden Seiten Gehwege errichtet. Zusätzlich sind Schutzstreifen für Fahrradfahrer und Parktaschen vorgesehen, sodass die Straße im Ganzen breiter wird. Um die Baustelle möglichst kurz und die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, wird der Ausbau in insgesamt vier Bauabschnitte eingeteilt: Königsstraße bis Gringel, Gringel bis Zehnhoffstraße, Zehnhoffstraße bis Alfred-Rademacher-Straße und Alfred-Rademacher-Straße bis Eichendorffstraße. Die Verlegung der Trinkwasser- und Gasleitungen erfolgt in insgesamt sechs Bauabschnitten.

Die Straßenbaumaßnahmen kosten etwa 2,2 Millionen Euro. Das Projekt wird mit Landesmitteln gefördert. Die Kosten für die Kanalbauarbeiten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Projektkosten für die Wasserversorgung schlagen mit 900.000 Euro zu Buche.

Den Straßenbau begleitet federführend das Tiefbau- und Straßenverkehrsamt der Stadt Bornheim. Für den Kanal-, Wasserleitungs- und Gasleitungsbau ist der Stadtbetrieb Bornheim zuständig. Die Telekom ist für den Glasfaserausbau und die Rhein-Energie für die Stromleitungen verantwortlich. Die Strabag AG aus Hennef wird hauptverantwortlich sämtliche bauliche Leistungen vor Ort ausführen.

Die Anwohner wurden durch einen Bürgerbrief frühzeitig informiert. Der Brief wurde im Apostelpfad selbst, aber auch in den angrenzenden Nebenstraßen verteilt. Die genaue Planung der Maßnahme können Bornheimer Bürger beim Amt für Tiefbau- und Straßenverkehr, Abteilung Tiefbau, in Zimmer 404 im Rathaus einsehen. Fragen zu den Tiefbauarbeiten beantwortet André Bruchmann bei der Stadtverwaltung unter 02222 945-267, Fragen zu den Kanalbauarbeiten richtet man an Franz Schumacher beim StadtBetrieb unter 02227 9320-44.

 

Quelle: Stadt Bornheim